Wozu Englisch lernen?


Weltweit wird Englisch von circa 340 Millionen Menschen gesprochen. Knapp die Hälfte kommen noch einmal als Zweitsprachler hinzu, sodass man sagen kann, dass mehr als eine halbe Milliarde Menschen auf dem gesamten Globus verteilt die englische Sprache beherrschen.
Darüber hinaus hat sich Englisch als wichtigstes Kommunikationsmittel in Forschung und Wissenschaft längst etabliert, d.h. die erfolgreiche Absolvierung eines Hochschulstudiums ist ohne ausreichende Kenntnisse der englischen Sprache gar nicht mehr denkbar. Außerdem hat Englisch einen hohen Stellenwert in Handel und Wirtschaft und ist eine Grundvoraussetzung für Praktika oder eine Ausbildung. Der Umgang mit den modernen Medien ist stark durch Englisch beeinflusst. Aber auch der kulturelle Austausch und der tägliche Umgang mit Englisch (Musik, TV, Internet etc.) ist nicht zu unterschätzen.

Die Fachschaft Englisch dankt Herrn Theilig ausdrücklich für sein besonderes Engagement bei der Gestaltung des Webauftritts.

[Ingo Simon]


Direkt aus dem Englischunterricht
Unser Team
Eingeführte Lehrwerke
Stundentafel Englisch
Lehrpläne
Kriterien der Leistungsbewertung
Besonderes

Direkt aus dem Englischunterricht

Kunst im Englischunterricht - Englisch im Kunstmuseum
Leistungskurs Q2, 15.1.2019, Herr Picone  

Nachdem die Auswirkungen der Globalisierung auf die Kunstwelt im Englischunterricht thematisiert wurden, besuchte der LK Englisch Q2 am 15.01.2019 die Ausstellung „Es war einmal in Amerika“ im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud in Köln. Die Sonderausstellung, noch bis zum 24.03.2019 zu sehen, zeigt einen Überblick der amerikanischen Kunst von 1650 bis 1950 mit einigen Exponaten, die erstmals in Deutschland ausgestellt sind. Durch eine englischsprachige Führung erhielten die Schülerinnen Hintergrundinformationen zu Kunstwerken der Native Americans aus der Kolonialzeit, Darstellungen George Washingtons und Abraham Lincolns sowie zum 5,5 m großen Gemälde „Declaration of Independence“ von John Trumbull. Insgesamt bot die Ausstellung eine umfangreiche Übersicht der wichtigsten geschichtlichen Ereignisse Amerikas.

Anschließend gab es ebenfalls Zeit, die Sammlung des Museums zu erkunden.
PIC

Leistungskurs Q1, Dezember 2017 / Frau Mummea

Creative writing – Fortsetzung der Kurzgeschichte „My son the Fanatic" von Hanif Kureishi, geschrieben von Olivia Althoff

Klasse 7d, Mai 2016 / Herr Jung
In einem fächerübergreifenden Projekt erstellt die Klasse 7d im Schuljahr 2015/16 einen eigenen Schülerblog, in dem die Arbeit in einer naturwissenschaftlichen Profilklasse dargestellt wird. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Projekten aus dem Englischunterricht, hier wurden Grammatik-Videos gedreht, Interviews mit Stars in indirekter Rede umgeschrieben, Reiseführer zu beliebten Orten in Großbritannien verfasst, Umfragen zum Medienverhalten durchgeführt und vieles mehr.

Hereinschauen lohnt sich!

Schülerblog der 7d

Leistungskurs, April 2014 / Frau Poddig

European Young Parliament meets the DBG

Das Massensterben in Afrika, der EU Beitritt der Türkei, das Legalisieren von Drogen und Kinderarbeit sind nur vier der unendliche vielen Probleme unserer Zeit, mit deren Lösung sich Politiker, Organisationen und engagierte Privatpersonen weltweit permanent auseinandersetzen. Da auch diese qualifizierten Leute bis heute keine eindeutige Antwort auf diese Fragen gefunden haben, entschlossen sich Schüler und Schülerinnen der elften Jahrgangsstufe im Rahmen eines „Debating-Days“ eigenständig Lösungsansätze zu formulieren. Am 28.04.2014, beschäftigten sich die Englisch-LKs von Frau Muer und Frau Mumme sowie der Englisch-GK von Frau Poddig mit diesen ernsten Problematiken. Die Idee zu einem solchen Projekttag kam von Vincent Haller, Stufe 11, der im Rahmen des European Young Parliaments, einer Initiative der EU junge Menschen für Politik zu begeistern, dieses Projekt bereits zu anderen Themen durchgeführt hatte.

Nachdem sich alle Schüler in der ersten Stunde im 700er Trakt versammelt hatten, teilte uns Frau Mumme in die oben genannten Themen ein. Zunächst, machten wir in den Gruppen einige Teambuilding-Übungen, die uns später helfen sollten, erfolgreich und produktiv im Team zu arbeiten. Danach startete der eigentliche Arbeitsteil in unseren Gruppen, die Comitee Work. Jeder bekam einen informativen Text und Statistiken, Graphiken zu seinem Thema, da man ja in der Regel nicht alle Details zu etwa dem Massensterben in Afrika kennt. Aus dem Material mussten wir nun innerhalb der Gruppe die Ursachen der einzelnen Problematiken herausarbeiten. Zum Beispiel fand unsere Afrikagruppe heraus, dass unter anderem Naturkatastrophen, das unterentwickelte Landwirtschaftssystem und die Diktaturen auf dem Kontinent unmittelbar mit der Hungerkrise zusammenhängen. Im wichtigeren, zweiten Schritt mussten wir uns in die EU hineinversetzten und dann aus dieser Perspektive eine Resolution, also Lösungssätze zu den Ursachen der Konflikte, entwerfen. Wichtig dabei war, dass man theoretisch unendlich viel Geld zur Verfügung hatte und alle Möglichkeiten hatte. So schlugen wir zum Beispiel die Absetzung der absoluten Herrscher der afrikanischen Staaten vor. Im dritten Schritt wurden die Resolutionen der einzelnen Gruppen untereinander ausgetauscht und die Aufgabe war es nun, Schwachpunkte der Lösungsvorschläge der Mitschüler zu finden. Auch wenn sich das alles nach ziemlich viel Arbeit anhört und man irgendwie auch immer unter Zeitdruck stand, die einzelnen Arbeiten rechtzeitig abzuschließen, war der Projekttag eine neuartige und inspirierende Methode, sich mit den Problemen der Welt zu beschäftigen und Lösungen zu entwickeln.
Die gesamte Arbeit der Gruppen kam schlussendlich in der „General Assembly“ zusammen. Unter der Anwesenheit aller Beteiligten stellte jede Arbeitsgemeinschaft ihre Resolution vor, die sie auch verteidigte. Danach hatten die anderen Schüler die Möglichkeit ihre „Attack Speeches“ vorzutragen und somit die vorgeschlagenen Lösungen zu kritisieren. In der „Open Debate“ kam es schließlich zur offenen Diskussion aller, die die Resolution befürworteten und ablehnten. Die jeweilige Gruppe, die ihre Resolution vorgestellt hatte, beendete ihr Thema mit einer „Sum-up Speech“, die, patriotisch gehalten, die Gründe zusammenfassen sollte, warum genau ihre Vorschläge überzeugend waren und realisiert werden sollten. Zum Schluss sollten sich nämlich alle an der Abstimmung beteiligen, welche Resolutionen Wirklichkeit werden sollten. Wenn es nach uns gehen würde, würde die EU gegen das Massensterben vorgehen und Drogen in Deutschland wären nun legalisiert. Das Feedback zu diesem Projekttag war überwiegend positiv und die meisten würden dies gerne wiederholen. Vielen Dank an Vincent, Frau Mumme, Frau Muer und Frau Poddig, die diesen Debating-Day organisiert haben!!!

Unser Team

Zur Fachgruppe Englisch gehören: 

  • Frau Conrad
  • Frau Faßbender
  • Frau Grimm (Vertretungslehrkraft)
  • Frau Hanlon (Vertretungslehrkraft)
  • Frau Heinz
  • Herr Dr. Holz
  • Frau Jacobs (Referendarin)
  • Herr Jung
  • Herr Kerker (stellvertretender Fachvorsitz)
  • Frau Kleiner
  • Herr Mauel
  • Frau Mumme
  • Frau Rademacher (Referendarin)
  • Herr Theilig
  • Frau Volland
  • Frau Wawer (zur Zeit EZU)
  • Frau Wietfeld (Fachvorsitz)
  • Frau Witzleben

Eingeführte Lehrwerke

Als Lehrwerk benutzt das DBG derzeit in den Sekundarstufen I und II die Green Line Reihe des Klett Verlags. 

Stundentafel

Nachdem die Schülerinnen und Schüler in der Grundschule bereits erste Englischkenntnisse erlangt haben, belegen sie die moderne Fremdsprache als schriftliches Hauptfach ab Klasse 5. 

Die Stundenverteilung sieht wie folgt aus:

Klasse

Wochenstunden

5 und 6

5 (inclusive Lernzeit) (bilingualer Zweig: 3)

5 (inclusive Lernzeit) (bilingualer Zweig: 4)

8

4 (bilingualer Zweig: 3)

9

3 (bilingualer Zweig: 3)

In der Oberstufe wird Englisch dann in der Einführungsphase zunächst als Grundkurs dreistündig belegt, bevor in der Qualifikationsphase die Wahl eines fünfstündigen Leistungskurses möglich ist. In der Regel werden am DBG ein bis zwei LKs pro Stufe angeboten.

Schulinterne Lehrpläne

Wie in jedem modernen Fremdsprachenunterricht, steht im Englischunterricht die Sachkompetenz mit ihren kommunikativen Fähigkeiten Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben im Vordergrund. Abgesehen davon richtet sich der Fokus auch auf die Methoden-, Sozial-, - Selbst- und Interkulturelle Kompetenz. 

Kompetenzstufen im Kernlehrplan Englisch:

Jahrgangsstufe

Kompetenzstufe

Am Ende der Jahrgangsstufe 6

Die Schüler erreichen die Kompetenz A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens

Am Ende der Jahrgangsstufe 8

Die Schüler erreichen die Kompetenzstufe A2 mit Anteilen der Kompetenzstufe B1.

Am Ende der Jahrgangsstufe 9

Die Schüler erreichen die Kompetenzstufe B1.

Ausführlicher beschrieben werden die Kompetenzen im Kernlehrplan, der auf der entsprechenden Seite des Schulministeriums eingesehen werden kann.

Die detaillierten schulinternen Lehrpläne können Sie herunterladen:

Leistungsbewertung

Kriterien der Leistungsbewertung im Fach Englisch

 

Außerunterrichtliche und außerschulische Angebote

Bereits in der Unterstufe wird unseren Schülernnen und Schülern1 der 6. Klasse die Teilnahme am englischen Mitmachtheater "Pag's Instant Theatre" angeboten. In zwei 75-minütigen Stücken haben die Schüler die Möglichkeit nach einem Impuls durch den Veranstalter Pag eine eigene Handlung zu erfinden und zu spielen. Die Schüler haben das Stück völlig in ihrer Hand und sind die ganze Zeit über gezwungen, Englisch zu reden, was dieses Theater so besonders macht. 

Neben dem obligatorischen Englischunterricht haben die Schüler auch die Möglichkeit ihre Englischkenntnisse zu vertiefen. Hierzu werden zum einen in AGs in Zusammenarbeit mit dem Englischen Institut in Köln auf die Prüfungen des FCEs bzw. des CAEs vorbereitet. Das FCE (First Certificate in English) umfasst den Nachweis von Englischkenntnissen auf der Kompetenzstufe B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Bei dem CAE (Certificate in Advanced English) handelt es sich um eine Prüfung, die Englischkenntnisse auf der Kompetenzstufe C2 nachweisen. Beide Zertifikate haben an den meisten Hochschulen im gesamten europäischen Ausland sowie in Nordamerika Gültigkeit. Auf folgender Internetpräsenz kann man Nationen und deren Einrichtungen auf Anerkennung überprüfen: http://www.cambridgeesol.org/institutions/search.php

Zur Förderung der Mehrsprachigkeit und des interkulturellen Lernens bietet das DBG auch das Exzellenzlabel CertiLingua an. Gerade im Zeitalter einer globalisierten Welt müssen junge Menschen immer häufiger auf hohem Niveau kompetent mit der geforderten sprachlichen und kulturellen Vielfalt umgehen können. Hier bietet das CertiLingua Exzellenzlabel die Möglichkeit für Schüler mehrsprachige, europäische und internationale Kompetenzen in sprachlicher und kultureller Vielfalt zu erwerben.

Eine weitere Möglichkeit der Vertiefung umfasst den Auslandsaufenthalt im englischsprachigen Ausland. In der Regel wird die Einführungsphase genutzt, um neben dem Besuch von Schule die Kultur des Gastlandes und das Gastland selbst kennenzulernen. Informationen für interessierte Schüler hängen in der Schule aus.

Es gibt jedoch auch einen viel einfacheren (und billigeren!) Weg ins englischsprachige Ausland zu gelangen - unser Austauschprogramm mit Lancaster / England und mit Adelaide / Australien.

Regelmäßig bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern der Stufen 7-9 die Möglichkeit, in den Sommerferien an einem Summer Camp in den USA (Tafton, Pennsylvania) teilzunehmen. Die Erfahrungen eines Teilnehmers aus dem Sommer 2013 können Sie hier nachlesen.

1 im folgenden wird nur die Kurzform Schüler im Sinne von Schülerinnen und Schüler verwendet.

[Ingo Simon]

Cambridge Certificate in Advanced English (CAE)

Die AG bietet in Zusammenarbeit mit der University of Cambridge, dem NRW-Schulprojekt und der School of English in Köln Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 11 und 12 die Möglichkeit, das renommierte Cambridge Certificate in Advanced English zu erwerben. Die Cambridge-Prüfungen sind weltweit bekannt und werden von Hochschulen, Arbeitgebern und Bildungsbehörden als Nachweis qualifizierter Sprachkenntnisse geschätzt und anerkannt. Das CAE gilt als hochwertiger Sprachnachweis für Praktika und Jobs im englischsprachigen Ausland und bescheinigt insbesondere die uneingeschränkte Studierfähigkeit an britischen und amerikanischen Universitäten. Es entspricht der Stufe C1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens.
Die CAE-Prüfung testet die vier Grundfertigkeiten Leseverstehen, Hörverstehen, Schreiben, Sprechen sowie den analytischen Umgang mit dem Englischen, d.h. Wortschatz, Wortbildung, Satzbau, Strukturen, Stil und Register. Das zu erwerbende Zertifikat ist ein wichtiger Leistungsanreiz, und das Prüfungsverfahren bietet eine ausgezeichnete Vorbereitung auf zukünftige mündliche und schriftliche Prüfungen, nicht zuletzt auch auf die mündliche und schriftliche Abiturprüfung im Fach Englisch. Die Ergebnisse sind zeitlich unbegrenzt gültig und können die Chancen auf dem Arbeitsmarkt und an Hochschulen erhöhen.

[Dr. Martin Holz]

Im zurückliegenden Schuljahr 2012/13 wurden am DBG Arbeitsgemeinschaften unter der Leitung von Frau Mumme und Herrn Theilig in Zusammenarbeit mit der University of Cambridge, dem NRW Schulprojekt und der School of English in Köln zu den Sprachzertifikaten CAE und FCE angeboten.

Wir gratulieren folgenden Schülerinnen und Schülern zur bestandenen Prüfung:

  • Caroline Ambrosini (9c) - FCE
  • Liv Büchler (9c) - FCE
  • Niklas Gerhards (9a) - FCE
  • Jonathan Jenderny (Stufe 11) - CAE
  • Marie Jütten (9c) - FCE
  • Katharina Laske (Stufe 12) - CAE
  • Rebecca Steinborn (Stufe 11) - FCE
  • Amelie Wolf (9a) - FCE
  • Kiran Venkataraman Schwoerer (9c) - FCE
  • Julia Wallersheim (Stufe 11) - FCE


[N. Mumme & K. Theilig]