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Pädagogik

Pädagogik / Erziehungswissenschaft

 

„Der Mensch kann nur Mensch werden durch Erziehung. Er ist nichts, als was Erziehung aus ihm macht.“ Immanuel Kant (aus „Über Pädagogik“, 1803)

 

Das Fach Pädagogik stellt sich vor…

 

Das Fach Pädagogik – oder eher Erziehungswissenschaft – ist zur Oberstufe neu wählbar und gehört zu der gesellschaftswissenschaftlichen Fächergruppe.

 

Aber warum sollte man es wählen? 

 

„Die Gewalt unter Kindern und Jugendlichen nimmt zu“

„Das deutsche Bildungswesen ist am Boden“, 

„Social media zerstört die Psyche unserer Kinder“,

 „Die Demokratie stirbt“,

 „Helikopter-Eltern im Anflug“….  

 

So oder so ähnlich lauten Schlagzeilen, die uns in den Medien begegnen.

 

Das Fach Pädagogik setzt sich mit aktuellen Themen auseinander und es lohnt sich, dieses zu wählen, da es tiefgehende Einblicke in menschliches Verhalten, Erziehung und Bildung bietet.

Das Fach verbindet Theorie mit Lebenswirklichkeit, fördert das Verständnis für sich selbst sowie andere und bereitet auf soziale Berufe und das Leben im sozialen Miteinander vor.

Es hilft, Erziehungsprozesse bzw. Interaktionsprozesse in ihrem Kontext zu reflektieren und zukunftsrelevante Kompetenzen zu entwickeln, die insbesondere in unserer heutigen Zeit für einen jeden wichtig werden.

 

Gerade in dieser schnelllebigen, sich ständig verändernden Welt, die auf das Individuum wirkt, muss jeder einzelne Strategien, Fähigkeiten und Mechanismen entwickeln, mit den Herausforderungen umzugehen. Dazu leistet das Fach Pädagogik einen besonderen und entscheidenden Beitrag.

 

Hauptgründe für das Fach Pädagogik:

  • Selbst- und Fremdverstehen: Die eigene Sozialisation, Persönlichkeitsentwicklung und der Umgang mit anderen Menschen wird theoriegeleitet reflektiert. Wer bin ich? Warum bin ich so, wie ich bin? Bin ich Gestalter meiner selbst oder nur das Produkt meiner Umwelt?…

  • Praxisbezug: Themen wie Familie, Schule, Erziehungsstile und Jugendkrisen stehen im Mittelpunkt, die einen direkten Bezug Lebenswirklichkeit haben. Wie wird heute, früher, zukünftig erzogen? Welche Bedeutung hat das Erzieherverhalten und die Mittel? Was sind Ziele in Erziehung? Warum gibt es diese? 

  • Berufliche Orientierung: Pädagogik bildet das Fundament für alle Berufe, da es immer um Menschen und Interaktion geht, im Speziellen aber für Berufe in Erziehung, Bildung, Beratung und Sozialwesen (z.B. Lehrer*innen, Erzieher*innen, Sozialpädagog*innen), aber auch im Rahmen von Management oder Führungspositionen. 

  • Interdisziplinäres Wissen: Das Fach verknüpft Erziehungswissenschaft mit Psychologie (Entwicklung, Lernen) und Soziologie (Sozialisation), der Philosophie, der Anthropologie, der Bildungsforschung und der Geschichte. Welche pädagogischen Schlussfolgerungen lassen sich aus Kenntnissen über verschiedene Lerntheorien, Entwicklungstheorien und Sozialisationstheorien ziehen? Wie wird der Mensch zum Menschen? Muss er überhaupt erzogen werden? Wie kommt die Moral „in“ den Menschen? Was lernen wir aus der Geschichte (z.B. der NS-Zeit)? Wie muss Schule und Lernen gestaltet werden?

  • Entwicklung von Handlungskompetenz: Erzieherische Situationen werden analysiert, bewertet und verantwortungsvolles Handeln angeregt. Wie sollten wir uns verhalten? Was sind Merkmale einer „guten“ Erziehung? Gibt es „die“ richtige Erziehung?

  • Mündigkeit: Es fördert die Fähigkeit, aktiv und kritisch am sozialen und kulturellen Leben teilzuhaben. Was sollten Kinder und Jugendliche im Kontext von social media, einer Vielfalt an Werten und Normen, Rollenbildern, Entscheidungsmöglichkeiten vermittelt bekommen?

 

Pädagogik ist somit nicht nur ein Schulfach oder Studienfach, sondern eine wichtige Vorbereitung auf das Leben und die Arbeit in einer komplexen Gesellschaft. 

Das Fach trägt zur Erziehung zur Mündigkeit entscheidend bei und fördert die Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz in besonderem Maße. 

 

Deshalb sollte jeder Pädagogik wählen!!!!! 

Unser Team

Zur Fachschaft Pädagogik gehören: 

  • Frau Altwicker

  • Frau Funke

  • Frau Hungenberg

  • Frau Joostink-Hösker

  • Frau Kusch (Fachvorsitzende)

  • Frau Weyer

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Leistungskonzept 

 

Sekundarstufe I

 

​In der Sekundarstufe I wird das Fach Pädagogik nicht als eigenständiges Unterrichtsfach angeboten. Schülerinnen und Schüler können jedoch das Differenzierungsfach Sport-Pädagogik ab der Stufe 9 wählen, das pädagogische Inhalte im Kontext von Bewegung, Sport und sozialem Lernen vermittelt.  Weitere Informationen finden sie hier

Sekundarstufe II

Beurteilungsbereich „Sonstige Mitarbeit“

Dem Beurteilungsbereich „Sonstige Mitarbeit“ kommt der gleiche Stellenwert zu wie dem Beurteilungsbereich Klausuren. Als „Sonstige Mitarbeit“ sind alle Leistungen zu werten, die im Zusammenhang mit dem Unterricht (mit Ausnahme der Klausuren und Facharbeiten / Arbeiten aus Projektkursen) erbracht werden, die letztlich auch der Vorbereitung auf die mündliche Abiturprüfung dienen.

Darunter fallen:

  • Beiträge zum Unterrichtsgespräch

  • Hausaufgaben

  • Referate / Protokolle / Präsentation

  • Mitarbeit in Projekten / Gruppen

  •  Schriftliche Übungen


Grundsätzlich werden die Noten zur „Sonstigen Mitarbeit“ auf der Basis der Qualität sowie Quantität der oben angeführten Beurteilungs- bzw. Beobachtungsbereichen gegeben. Entscheidende Aspekte der Notengebung stellen allerdings im Allgemeinen die fachliche Richtigkeit auf inhaltlicher und sprachlicher Ebene sowie die Eigenständigkeit bzw. Freiwilligkeit dar. Die Kriterien werden den SchülerInnen erläutert und im Rahmen der Notenbesprechungen dargelegt.

Detaillierte Übersicht über den Beurteilungsbereich Sonstige Mitarbeit

Beurteilungsbereich „Schriftliche Arbeiten“

Anforderungsbereiche:


Die Anforderungsbereiche (Vgl. Richtlinien, S. 63f.) werden in den Aufgabenstellungen berücksichtigt und spiegeln sich in den Operatoren, die im Unterricht besprochen sowie im Verlauf der Oberstufe eingeübt werden, wider. Nähere Hinweise: „Aufgabenspezifische Anforderungen an eine Pädagogikklausur“.

Anzahl und Dauer der Klausuren pro Jahrgangsstufe:
Einführungsphase:
1. Halbjahr/EF.1: eine Klausur im 2. Quartal
2. Halbjahr/EF.2: eine Klausur im 1. Quartal
Dauer: 2 UStunden; ohne Auswahlmöglichkeit

Qualifikationsphase:
pro Halbjahr zwei Klausuren bzw. Facharbeit / Arbeit aus Projektkurs als Ersatz für 1. Klausur 11.2.

Dauer:

Halbjahr                                              Grundkurs                                                                         Leistungskurs

Q1.1. ohne Auswahl                        3 Ustunden                                                                       3 Ustunden

Q1.2. ohne Auswahl                        3 Ustunden                                                                      4 Ustunden

Q2.1. Auswahl optional                  3 Ustunden                                                                      5 Ustunden

Q2.2. zwei Vorschläge /
können übergreifend sein           210 Minuten+30 Minuten Auswahlzeit                 270 Minuten +30 Minuten Auswahlzeit

Die Gewichtung der einzelnen Aufgaben wird z. B. über die Angabe der zu erreichenden Punkte verdeutlicht.

Erwartungshorizont:
Ein Erwartungshorizont in Anlehnung an das Raster des Zentralabiturs sollte spätestens in der Qualifikationsphase erstellt und die Noten entsprechend der prozentualen Verteilung festgesetzt werden. Darin enthalten ist eine Bewertung der Darstellungsleistung (z. B. sprachliche Richtigkeit, Methodik, Ausdruck) mit ca. 20%.

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