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1906
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geb. in Breslau/Schlesien, Sohn des renommierten Neurologen Karl Bonhoeffer.
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1923-1927
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Theologiestudium in Tübingen, Berlin, Rom und New York.
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1928
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Bonhoeffer legt das erste theologische Examen ab. Vikariat in Barcelona.
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1929/30
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Assistent an der theologischen Fakultät der Berliner Humboldt-Universität.
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1930
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Zweites theologisches Examen und Habilitation. Studienaufenthalt am Union Theological Seminary in New York (USA). Privatdozent an der Humboldt-Universität und Studentenpfarrer an der Berliner Technischen Hochschule (bis 1933). Bonhoeffer lernt Karl Barth (1886-1968) in Bonn kennen.
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1934
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Als Leiter der deutschen Jugenddelegation nimmt Bonhoeffer an der ökumenischen Tagung auf Fanö (Dänemark) teil und warnt in seiner "Friedensrede" vor der drohenden Kriegsgefahr.
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1933-1935
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Pfarrer der deutschen Gemeinde in London-Sydenham.
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seit 1935
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Leiter des Predigerseminars der Bekennenden Kirche in Zingst und Finkenwalde (b. Stettin); Erklärung der Unvereinbarkeit von Christentum und NS-Rassenideologie.
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1936
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Bonhoeffer verliert die Lehrbefugnis für Hochschulen.
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1937
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Ein Erlass Heinrich Himmlers verfügt die Schließung des Finkenwalder Predigerseminars. Die Arbeit wird jedoch von Bonhoeffer im Untergrund fortgesetzt.
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1939
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Bonhoeffer führt im Auftrag deutscher Widerstandskreise Geheimgespräche in London; er lehnt eine Berufung in die USA ab und kehrt kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs von einer Vortragsreise aus Nordamerika nach Deutschland zurück.
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1940
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Das von ihm illegal geleitete Predigerseminar wird zum zweiten Mal geschlossen. Bonhoeffer erhält Rede- und Schreibverbot. Bonhoeffers Geschwister, Klaus Bonhoeffer und Christine (Zwillingsschwester) von Dohnanyi, engagieren sich ebenfalls im Widerstand.
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1940-1943
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Bonhoeffer erhält über seinen Schwager Hans von Dohnanyi Anschluss an den politisch-militärischen Widerstand um Admiral Wilhelm Canaris, der ihn im Amt-Ausland/Abwehr (militärischer Geheimdienst) im Oberkommando der Wehrmacht (OKW) beschäftigt. Als Vertrauensmann knüpft Bonhoeffer mit Hilfe seiner ökumenischen Kontakte Verbindungen zwischen den westlichen Regierungen und dem deutschen Widerstand. In Schweden trifft er als Vertreter der deutschen Opposition George Bell (1883-1949), den Bischof von Chichester. Beide erörtern Friedenspläne nach einer Ausschaltung Hitlers. Das britische Außenministerium weigert sich, mit einer neuen deutschen Regierung Frieden zu schließen, ohne dass diese bedingungslos kapituliert. 1943 (April) wird Bonhoeffer, drei Monate nach seiner Verlobung mit Maria von Wedemeyer, von der Gestapo verhaftet (Vorwurf: Wehrkraftzersetzung); ohne Anklage wird er in Berlin-Moabit und im Gestapo-Gefängnis in der Prinz-Albrecht-Straße inhaftiert und schwer misshandelt.
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1944
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Nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 findet die Gestapo Beweise für die Beteiligung Bonhoeffers am Widerstand.
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1945
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Verlegung in das KZ Buchenwald (Februar); Verlegung in das KZ Flossenbürg (April); kurz vor der Befreiung des Lagers durch die US-Armee werden Dietrich Bonhoeffer, Wilhelm Canaris (ehem. Chef der Abwehr) und General Hans Oster (Abwehr) von einem SS-Standgericht zum Tode verurteilt. Das Urteil wird noch am gleichen Tag (9. April) vollstreckt.
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