Ehemaligentreffen im Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium
Das war ein großes „Hallo“, als das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium am 20. Oktober 2007 zu seinem zweiten jahrgangsübergreifenden Ehemaligentreffen lud. Viele altbekannte Gesichter tummelten sich schon vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung in der Pausenhalle, allen voran natürlich die beiden ehemaligen Schulleiterinnen Frau Scholten und Frau Dr. Orywall-Jeschke.
Sie standen ebenso wie unsere stellvertretende Schulleiterin Frau Littmann auf dem kleinen Podest, von wo aus unser Schulleiter Herr Josmann das Fest mit einer kurzen Begrüßungsrede eröffnete. Doch die Vier vermittelten den Besuchern nur einen kleinen Eindruck von dem, was das DBG in den vergangenen Jahrzehnten zu bieten hatte und immer noch bietet.
An den Kaffeetischen, die im Gang vor der Cafeteria aufgebaut waren, saßen ehemalige „Pennäler“ in allen Altersstufen. Da gab es solche, die schon Mitte der 80er Jahre ihren Abschluss an unserer Schule gemacht hatten, und solche, die sich erst seit knapp einem Jahr Absolventen nennen dürfen. Alle hatten jedoch ihren Spaß! Man plauderte gemütlich bei einer Tasse Kaffee oder tauschte bei einem leckeren Stück Kuchen Erinnerungen aus.
Wer sich noch einmal seinen alten Klassenraum oder die neuen Chemieräume anschauen wollte, konnte dies bei einer der zahlreichen Führungen durch das Schulgebäude tun. Beliebt waren auch der Verkaufsstand der preisgekrönten Schülerzeitung BLACKOUT oder der Informationstisch von Amnesty International, den die pensionierte Lehrerin Frau Kleinert-Gentz organisiert hatte.
Neben diesem Stand fanden die Besucher im Eingangsbereich auch einen Computer, in dem sie sich mit Namen und Beruf registrieren lassen konnten. Der Zweck dieser Aktion? Die Schüler des DBG sollen die Möglichkeit haben, mit den Absolventen in Kontakt zu treten. Es soll zu einem Erfahrungsaustausch kommen, besonders im Hinblick auf die aktuelle Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation. Dies sei eine wertvolle Hilfe für die Schüler, findet Herr Josmann.
Nur mit dem Wettergott sollte sich unser Schulleiter vor dem nächsten Ehemaligentreffen besser absprechen: Petrus bescherte uns am Veranstaltungstag neben einem eisigen Nachmittag nämlich auch noch einen bitterkalten Abend. Dies hatte zur Folge, dass die meisten Besucher sich ins Innere des Gebäudes flüchteten und die tapferen Helfer am Wurst- und Getränkestand sich beinahe die Finger abfroren.
Svenja Kemper, Stufe 13
Beobachtungen von Julia Laske und Anna-Christina Vetter aus der 5a