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Dem Kometen Tschurjumow Gerasimenko auf der Spur


  Der Weg zur Raumfahrt beginnt an einem Dienstag um 7.33 Uhr auf dem S-Bahnhof Bergisch Gladbach. Mit der Bahn und dem Bus gelangten wir dank dem Schülerticket kostengünstig in ca. 60 Minuten zu einem der bedeutendsten Forschungseinrichtungen in Deutschland, dem Zentrum der Deutschen Luft- und Raumfahrt in der Nähe des Flughafens Köln-Bonn. Das DLR hat in Deutschland fünf Standorte und beschäftigt sich nicht nur mit den verschiedensten Aspekten der Luft- und Raumfahrt. Auch die Optimierung der Verkehrsströme und die Energieversorgung der Zukunft wird erforscht.
Über die verschiedensten Forschungsgebiete und werden wir an diesem Tag im School_Lab informiert und konnten selbst experimentieren.
In Gruppen mit fünf bis sechs Schülern werden jeweils drei Experimente durchgeführt. Diese beschäftigen sich unter anderem mit der Verminderung von Lärm an Flugzeugturbinen, den Auswirkungen auf den Kreislauf bei Weltraumaufenthalten und der Schwerelosigkeit während des freien Falls.
Seit acht Jahren wird aus Köln die Mission des Satelliten „Rosetta“ zum Kometen Tschurjumow Gerasimenko betreut. Nach einem zehnjährigen Flug wird ein Lander auf dem Kometen sich mit einer Harpune festkrallen und wichtige Daten zur Erde senden. Die Landung ist auf Grund der geringen Anziehungskraft des Kometen sehr schwierig. Wir stellten eine vergleichbare Kometenmasse her und warfen einen Blick in das Kontrollzentrum dieses Raumfluges. Leider ist es nicht gelungen den Kometenschweif in der Versuchsapparatur sichtbar zu mache.
Mit Hilfe der Messung von Blutdruck und Puls wurde die Belastung auf das Herz bei großer Belastung im All nachvollzogen. Die Messung der Daten erfolgte mit dem aus der Schule bekannten System CASSY.
Das in diesem Jahr neue Experiment zur Infrarottechnik lieferte mit Hilfe einer entsprechenden Kamera sehr gut Bilder, wie auf der Titelseite dieser Ausgabe abgebildet.
Nach einer Mittagspause und einem weiteren Vortag zum Parabelflug traten wir den Rückweg noch Bergisch Gladbach an.
Gegen 16.30 Uhr trafen alle „Raumfahrer“ wieder in Bergisch Gladbach ein.