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8.10.07 - Lukas Kohlenbach, 8e

Ein Tag im Hochseilgarten


Am 16. Oktober dieses Jahres fuhr die Klasse 8E zusammen mit ihrem Klassenlehrer Herr Röser nach Brühl in den Kletterwald "Schwindelfrei". Eine Schülerin der Klasse war durch einen Prospekt auf diesen erst vor weniger Zeit eröffneten Kletterwald aufmerksam geworden. Als die Idee kam einen Klassenausflug zu machen, wurde diesem Vorschlag von allen zugestimmt.
Der Kletterwald "Schwindelfrei" ist nicht wie normale Hochseilgärten auf einer abgezäunten Fläche auf langen Baumstämmen oder Pfählen aufgebaut, sondern liegt mitten in einem Wald, der auch von Spaziergängern oder Hundebesitzer genutzt wird. Das Gebiet, wo viele Seile zwischen hohe Bäume gespannt sind, liegt unmittelbar neben einem Fußgängerweg durch den Wald.
Als Erstes wurden wir von einer Leiterin in die Sicherheitsvorkehrungen eingewiesen. Jeder sicherte sich selbst, ein Partner kontrollierte jedoch, ob man auch ausreichend gesichert ist.
So war man ganz auf sich selbst angewiesen und wer nicht Acht gab und den Anweisungen der Leiterin Folge leistete, musste mit sehr schmerzvollen Konsequenzen rechnen. Deshalb passte auch jeder besonders gut auf, als die erfahrene Angestellte uns anhand eines Einführungsparkours alles Wichtige zeigte. Danach ging es los! Wir konnten zwischen drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen und Höhen wählen. In 4 - 6 Metern Höhe befand man sich beim Einsteigerparkour, der Parcours in 6 - 8 Metern Höhe war etwas für Geübte und für die 8 - 10 Meter sollte man schon etwas schwindelfrei sein. Alle Teams mit einer Ausnahme begannen mit Parcours 1. Im Nachhinein fand ich den ersten Parcours genauso schwer wie die anderen, weil ich da ja noch nicht so geübt war. Bei den folgenden Parcours störte mich die Höhe kaum, da man sich so auf die Strecke konzentrieren musste, dass man gar nicht nach unten schaute und Höhenangst kriegte. Ob man nun 8 oder 10 Meter fällt, ist ja letztendlich auch egal ... ; )
Am meisten Spaß machten die Seilrutschen. Mit einem speziellen Karabiner hackte man sich an dem Seil ein und konnte dann mit atemberaubendem Tempo der nächsten Plattform entgegen rutschen. Am spaßigsten allerdings war es mit anzusehen, wenn es einer von uns auf so einer Seilrutsche nicht bis zur nächsten Plattform geschafft hatte und hilflos in der Luft hing. Dann musste eine Leiterin kommen und vom Boden aus zu uns ein Seil herüber ziehen, an dem wir uns aus eigener Kraft bis zur nächsten Plattform ziehen konnten.
Auch einige nicht schwindelfreie Leute meisterten zum Schluss noch den 3. Parcours, während andere diesen vom Boden aus zusahen oder noch einmal den 1. Parcours durchkletterten.
Am Nachmittag mussten wir dann wieder nach Hause. An diesem Tag waren einige viel trauriger als sonst, dass die ?Schule? schon wieder vorbei war, denn wir wären auch gern noch ein zweites oder drittes Mal durch jeden Parcours geklettert. Doch wenigstens hatte jeder die Zeit gehabt, jeden der 3 Parcours zu schaffen. Ganz zum Schluss mussten wir uns noch ganz schön anstrengen mit Herrn Röser Schritt zu halten, denn er (und auch wir ) wollten eigentlich noch die nächste Straßenbahn nehmen. Er als Sportlehrer war da natürlich etwas schneller als wir . Doch wir haben die Bahn trotzdem verpasst!